Sozial-emotionale Entwicklung (Sekundarschule)

Eine der zahlreichen Entwicklungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen besteht darin, emotionale und soziale Kompetenzen zu erwerben und weiterzuentwickeln. Wenn Kinder oder Jugendliche diese Entwicklungsprozesse nicht ohne Schwierigkeiten durchlaufen haben, zeigt sich dies auch im Unterricht. Manche Schüler fallen durch ein „normabweichendes“ soziales Verhalten auf. Sie streiten sich häufig, provozieren und widersprechen oder zeigen sich sehr zurückgezogen und in sich gekehrt. Im direkten Zusammenhang mit diesen Verhaltensweisen steht das emotionale Erleben, wie beispielsweise Wutausbrüche, Weinen, Ängste oder depressive Verstimmungen.
 
Im Rahmen der Fachberatung bieten wir allen interessierten Sekundarschulen in Ostbelgien eine fachliche Hilfestellung zu dem umfassenden Bereich der emotionalen und sozialen Auffälligkeiten an. Diese können einzelfallbezogene Beratungsgespräche, Unterrichtsbeobachtungen, Unterstützung bei dem Erarbeiten individueller Verhaltensregeln oder Materialien sowie bei der Abgrenzung von therapeutischem zu pädagogischem Förderbedarf beinhalten.